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    Monatsarchive: Januar 2017

    Lohnmahlung Definition 

    Die Lohnmahlung ist ein spezieller Bereich der Lohnverarbeitung. Unterschiedliche Anlagetypen werden dazu verwendet, feste Anhäufungen aufzulösen sowie Feinstvermahlungen in bester Qualität durchzuführen. Diese weisen zuvor eine relativ gleichmäßige Größe auf. Die Lohnmahlung wird in verschiedenen Branchen und bei unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Dort wird das Mikronisieren von Stoffen durchgeführt. Lebensmittel, Kunststoffe und pflanzliche Komponenten werden im Rahmen der Lohnmahlung nach spezifischen Gesichtspunkten angepasst, sodass ein optimales Ergebnis der Lohnmahlung garantiert ist. Um das Endprodukt der Lohnmahlung zu optimieren, werden hochmoderne Messinstrumente eingesetzt, die zur Analyse der Produkte notwendig sind. Dazu zählen Prüfsiebmaschinen oder Laserbeugungsgeräte. Auch Luftstrahlsiebe kommen zum Einsatz, um das Mahlgut zu prüfen. Zu den Vorteilen der Lohnmahlung zählen die Produktion enger Kornspektren aufgrund feinster Vermahlung und das zuverlässige Auflösen von unterschiedlichen Kunststoffgranulaten. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls die Metalldetektion in Verbindung mit der Feinvermahlung zu nennen. Zudem können in den Bereichen, Food, Kosmetik und Pharma hohe Hygienestandards eingehalten werden. Es gibt verschiedene Anlagetypen zur Lohnmahlung. Die Fine Mill ist eine Lösung aus Edelstahl, die zur feinsten Vermahlung verschiedener Stoffe aus der Kosmetik-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt wird. Des Weiteren wird auch die Cryogenic Mill eingesetzt, um die feine Vermahlung aller temperaturempfindlichen und schmierenden Produkte zu gewährleisten. Die Drug Mill ist eine Lösung zur wirtschaftlichen externen Vermahlung von Kräutern, Blattdrogen und Pflanzenwurzeln. Zur Lohnmahlung von Kunststoffgranulaten wie Polyamid, Polypropylen und Polystyrol unter kryogenen Bedingungen wird die Plastic Mill verwendet.

    Die Lohnmahlung wird unter Beachtung höchster Qualitätsstandards in verschiedenen Branchen eingesetzt. Sie trägt dazu bei, die unterschiedlichen Aufträge präzise, sauber und schnell zu verarbeiten. Das Mikronisieren hat in der Verfahrenstechnik eine sehr wichtige Aufgabe, denn hierbei werden verschiedene Partikel durch die Lohnvermahlung deutlich verkleinert. Dieses spezielle Verfahren ist auch als Feinstvermahlung bekannt und wird in den unterschiedlichsten Branchen oder bei verschiedenen Anwendungen eingesetzt, wie bereits erwähnt in der Kosmetik-, Lebensmittel- oder Pharmaindustrie sowie wie in der chemischen Industrie. Bei diesem Verfahren werden eine Vielzahl verschiedener Stoffe, zu denen Kunststoff, Lebensmittel und pflanzliche Bestandteile gehören. Leistungsstarke Feinmahlanlagen sorgen für die zuverlässige Auflösung der verschiedenen Agglomerate und brechen feste Kornstrukturen auf. Außerdem erfolgt die Feinstvermahlung der Stoffe in bester Produktqualität. Zu diesem Zweck werden die Mahlsysteme individuell an die unterschiedlichen Anforderungen der Mahlvorgänge angepasst, um individuelle Anforderungen zu erfüllen. Zur Umsetzung werden modernste Verfahren und Messinstrumente verwendet. Diese werden zur Analyse der Partikelgrößenverkleinerung und der Kornspektren im Rahmen der Lohnmahlung eingesetzt. Zur Prüfung der verschiedenen Mahlgüter werden Luftstrahlsiebe, Prüfsiebmaschienen oder Laserbeugungsgeräte verwendet.

    Die Lohnmahlung ist die professionelle Bezeichnung für das Granulieren oder Pulverisieren von verschiedenen Stoffen. Auf diese Weise werden Arzneien, Kosmetika oder Medizinprodukte hergestellt. Während des Verfahrens werden die Eigenschaften durch die Oberflächenvergrößerung grundlegend verändert, sodass das gewünschte Ergebnis für das Endprodukt erzielt werden kann. So ist nicht nur eine bessere Dispersion, sondern auch die Veränderung der Viskosität möglich. Die Produkte stehen in höherer Bioverfügbarkeit bereit, Textur und Sensorik werden verbessert und das Lösungsverhalten optimiert. Das Verfahren der Lohnmahlung bietet eine hohe Flexibilität an verschiedenen Anlagetypen, die an die verschiedenen Stoffe angepasst werden. So ist die Mikronisierung von Wirkstoffen für Arzneien genauso möglich, wie das Zermahlen von Kunststoffen und Getreide. Die Feinmahlzentren sind mit speziellen Mühlen für temperaturempfindliche Produkte, Naturprodukte oder Kreisgasanlagen für kryogene Mahlsysteme ausgestattet. Die Mahlanlagen selbst werden aus hochwertigen Materialien gefertigt, sind mit Ausschleusungen, Dosiereinrichtungen, Bunkern, Abscheidern oder Einwegfiltern ausgestattet.

    Kunststoff-Wiederverwertung: Methoden und Herausforderungen 

    Überblick zur Kunststoff-Wiederverwertung

    Unter den Begriffen der Kunststoff-Wiederverwertung oder des Recyclings (aus dem Engl.: Rückführung) finden Sie grundsätzlich Verfahren, einen Kunststoff ohne Einsatz neuer Rohstoffe und ohne hohen Energieverbrauch wieder in den Stoff zu überführen, aus dem er ursprünglich bestanden hat.

    Das Recycling oder die Rezyklierung ist im Allgemeinen als die Wiederverwertung von Müll bekannt. Im Hinblick auf thermoplastische Kunststoffen aus der Industrie ist bei der Produktion sowie beim Ge- und Verbrauch von Gütern die Entstehung von Abfällen nicht zu vermeiden. Die Rückführung des Mülls in den Stoffkreislauf von Produktion und Verbrauch wird als Recycling bezeichnet. Im Idealfall wird der Kunststoff derart wiederverwendet, dass das Rezyklat, also das entstehende Produkt, in gleicher Weise als neuer Kunststoff wiederverwendet werden kann.

    Grundsätzlich zu unterscheiden sind im Recycling die simple wiederholte Benutzung, industrielle Wiederverwendung der Materialien in der Produktion, der Wiederverwertung in anderen Prozessen der Produktion (hierzu gehört etwa die Stahlherstellung aus Schrott-Rohstoffen) sowie die Wiederverwendung in ehemals fremden Anwendungsbereichen.

    Methoden und Techniken bei der Kunststoff-Wiederverwertung

    Ein erheblicher Anteil des in der Industrie produzierten Kunststoffes ist bereits nach einer relativ kurzen Zeit zu Abfall geworden und damit reif für die Entsorgung oder die Wiederverwertung. Für die Entsorgung gibt es die Möglichkeiten der Lagerung auf Deponien oder die Option der Verbrennungsanlage. Hierbei ist die Deponienlagerung eine wenig effiziente Lösung, da das meist noch wertvolle Kunststoffmaterial keinen weiteren Zweck erfüllt und nicht weiter genutzt wird. Bei der Nutzung des Kunststoffes in Verbrennungsanlagen wird der Abfall als Brennstoff eingesetzt. Er dient hier als Ersatz für primäre Energieträger wie Kohle, Erdöl und Gas. Entstehende Wärme aus der Verbrennung wird etwa eingesetzt zur Stromerzeugung oder als Fernwärme.

    Die eigentliche Kunststoff-Wiederverwertung wird grundsätzlich unterschieden in die Bereiche materielles beziehungsweise werkstoffliches Recycling sowie das chemische oder rohstoffliche Recycling. Die werkstoffliche Wiederverwertung sieht vor, dass die Kunststoffe als Ausgangsmaterial bestehen bleiben. Im Einzelnen heißt dies, dass die Makromoleküle unverändert bleiben. Diese materielle Kunststoff-Wiederverwertung ist für thermoplastische Kunststoffe aus der Industrie anwendbar. Solche Produkte machen etwa 80 Prozent sämtlicher Kunststoffe aus. Dieses Recycling-Verfahren entspricht den Methoden, die Sie vom Recycling traditionellerer Werkstoffe, etwa von Glas und Metallen her kennen. Die werkstoffliche Verwertung von Abfällen aus Kunststoffen ist oftmals kostenintensiv und nicht alle technisch umsetzbaren Lösungen sind wirtschaftlich oder ökologisch nützlich.

    Das Verfahren des chemischen oder rohstofflichen Recyclings besteht darin, die langen Kunststoff-Molekülketten durch chemische Modifikationen in kleinere Einzelbestandteile zu zerlegen. Grundstoffe, die auf diese Weise gewonnen werden, können in der Folge zur Herstellung von neuen Produkten (auch anderer Art) verwendet werden. Die hierbei ablaufenden chemischen Reaktionen lassen aus den Kunststoffen neue Rohstoffe mit neuen Eigenschaften entstehen, woher der Name rohstoffliches Recycling stammt. In der Wiederverwertungspraxis werden bei dieser Recyclingform Verfahren der Hydrierung, Hydrolyse oder Pyrolyse angewandt.

    Herausforderungen der Kunststoff-Wiederverwertung

    Die Herausforderung bei jeder Form von Recycling besteht darin, der Idee eines Kreislaufes gerecht zu werden. Die aus den Kunststoffabfällen wiedergewonnenen Stoffe sollen einen möglichst geringen Qualitätsverlust gegenüber dem Ausgangsmaterial haben. Die zahlreichen Additive und die Tatsache, dass die meisten Kunststoffe nicht sortenrein sind, stellen ein großes Problem dar. Die aus Abfällen neu hergestellten Kunststoffe (Rezyklate) haben meist schlechtere Materialeigenschaften als die Ausgangsstoffe. Zudem müssen sie sich auf dem Markt gegen die Konkurrenz günstig hergestellter neuer Kunststoffe behaupten.

    Aus diesem Grunde forscht die Wissenschaft auf diesem Gebiet besonders intensiv nach Möglichkeiten, die Methoden der Kunststoff-Wiederverwertung immer weiter zu verbessern. Damit sollen auch problematische Abfälle (etwa verunreinigte oder mit Zusätzen versehene Kunststoffe) günstig und hochwertig wiederverwendet werden können.

    Kunststoff Lieferanten Definition 

    Professionelle Kunststoff Lieferanten recyceln zum Beispiel Produktionsreste aus Fehlteilen, Angüssen oder anderen Ausschusswaren. Sie sorgen dafür, dass die Umweltbelastung reduziert wird. Die Lademittel von Kunststoff Lieferanten sind auf die jeweiligen Produktionsbedingungen abgestimmt, stellen Auflieger bereit, damit alle Wertstoffe aus Kunststoff sortenrein gesammelt werden können. Verantwortungsbewusste Kunststoff Lieferanten schulen und sensibilisieren Mitarbeiter im Hinblick auf die sortenreine Trennung von Kunststoffen, um eine maximal mögliche Vergütung für ihre Kunden zu erzielen. Zudem eben sie ihren Kunden die Möglichkeit, über die Weiterverwertung des Kunststoffs frei zu entscheiden. Kunststoff Lieferanten sorgen außerdem dafür, dass der aufbereitete Kunststoff wieder dem Wertekreislauf der Branche zugeführt wird. Des Weiteren wird Kunststoff in Form von Regranulate oder Mahlgut aufbereitet und dem Wertschöpfungskreislauf kosteneffizient wieder zugeführt. Um die sortenreine Anlieferung der verschiedenen Kunststoffe zu gewährleisten, werden Vermischungen vermieden. Durch optimal eingerichtete Maschinenparks und Peripherien wird eine konstante Qualität unter Berücksichtigung ERP-gestützter Chargenrückverfolgung erzeugt. Auf diese Weise ist es möglich, dass sich der Kunde auf Kosteneinsparungspotenzial aufgrund der Lohnvermahlung von Kunststoffen und der Rückführung von Regranulaten und Mahlgütern verlassen. Andererseits können Rohstoffe auch dem Kunststoff Lieferanten überlassen werden, der diese weiterverwendet und diesen angemessen vergütet.

    In vielen Anwendungsbereichen der kunststoffverarbeitenden Branche sind Regranulate nicht nur erlaubt, sondern werden von Konsumenten oder der Industrie sogar gewünscht. Sie sind für viele Anwendungsfälle eine kosteneffiziente und umweltschonende Alternative, zum Beispiel als Mischung, in reiner Form oder als Rezepturbestandteil. Der Kunde des Kunststoff Lieferanten kann wählen, ob sein eigenes Material oder Kunststoffe des Lieferanten zur Herstellung von Regranulat verwendet werden. Compounds aus Kunststoff sind eine kosteneffiziente Alternative zu Neuware und werden in der Regel aus den Produktionsabfällen zertifizierter Kunststoff Lieferanten hergestellt. Dabei werden hochwertige Bestandteile zugegeben, um so die ursprünglichen Eigenschaften des Materials wieder herzustellen. Professionelle Kunststoff Lieferanten haben Zugang zu Produktionsabfällen, um Compounds, die mit Neuware vergleichbar sind, zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Die soziale Verantwortung wird von professionellen Kunststoff Lieferanten ernst genommen, denn sie sehen es als Pflicht an, nachhaltig zu wirtschaften und Rohstoffressourcen zu schützen. Außerdem übernehmen sie soziale Verantwortung für Mitmenschen und Mitarbeiter. Zudem arbeiten Kunststoff Lieferanten häufig mit sozialen Institutionen zusammen, um auch den Menschen eine Chance zu geben, die mit einer Behinderung leben. Teamwork und Zusammenarbeit sorgen für Motivation, um jedem Mitarbeiter eine Chance zu geben. Verantwortungsbewusste Kunststoff Lieferanten sorgen für Chancengleichheit und nehmen gemeinsam alle Herausforderungen und Chancen an, die die Zukunft zu bieten hat.Unternehmen, die sich dem Recycling von Kunststoff verpflichtet haben, sorgen für den Erhalt der Umwelt und aller Lebensgrundlagen der Natur, damit auch kommende Generation das Fundament dieser Tätigkeit übernehmen und weiterführen können. Daher werden nicht nur die gesetzlichen Vorschriften von verantwortungsbewussten Kunststoff Lieferanten eingehalten, sondern auch eigene Leitlinien konsequent umgesetzt. In diesem Zusammenhang wird jedes Ziel zur nachhaltigen Verwendung aller natürlichen Ressourcen verfolgt. Erreicht wird dieses Ziel durch den sparsamen und sorgsamen Einsatz dieser und durch die Nutzung wasser- und energiesparender sowie abfall- und emissionsarmer Techniken. Umweltauswirkungen werden dauerhaft bewertet und geprüft und mit den Zielen verglichen, damit notfalls Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden können. Abfallvermeidung- und trennung gehören ebenfalls zu den Leitlinien verantwortungsbewusster Unternehmen. Bei Entscheidungen zu Investitionen werden Umweltparameter mit einbezogen sowie umweltverträgliche Varianten bevorzugt. Außerdem werden alle Geschäftspartner dazu angehalten, dem Beispiel verantwortungsbewusster Unternehmen zu folgen und zur ökologischen Verbesserung optimiert. Die Mitarbeiter werden einbezogen und regelmäßig geschult, um selbst am Arbeitsplatz Umweltschutz zu tätigen. Auf diese Weise wird die Umwelt nachhaltig geschützt.

    Thermische Verwertung Kunststoff 

    Deutschland verwertet nahezu alle gesammelten Kunststoffe. In erster Linie werden so wichtige Ressourcen gespart. Für die Verwertung von Kunststoffen gibt es drei bedeutende Verfahren. Zum einen Kunststoffrecycling zu Granulat, auch werkstoffliches Recycling genannt. Das rohstoffliche Recycling beschreibt die Auftrennung der einzelnen Kunststoffe in ihre Einzelteile mittels Pyrolyse. Das dritte Verfahren ist die thermische Verwertung von Kunststoff. Diese Methode ist zur Rückführung von Kunststoffabfällen gedacht, die nicht zu Mahlgütern oder Granulaten verwertet werden können. Bedingt wird dies durch technische, umweltrelevante oder auch wirtschaftliche Gründe. Gelagert werden dürfen solche Kunststoffe seit der Abfallablagerungsverordnung aus dem Jahre 2005 nicht mehr. In diesem Fall bietet die thermische Verwertung von Kunststoff die ökonomischste Art des Recyclings. Zudem ist durch die Verbrennung auch eine energetische Verwertung verunreinigter, belasteter oder auch stark vermischter Kunststoffe möglich. Diese müssten ohne thermische Nutzung zur Energiegewinnung unrentabel getrennt und aufbereitet werden. Eine weitere Möglichkeit zur thermischen Verwertung von Kunststoff liegt in der Nutzung von Altplastik.

    Wärmeinhalt von Kunststoffen nutzen

    Die thermische Verwertung von unterschiedlichem Kunststoff hat den Grundgedanken, den Wärmeinhalt verschiedenster Kunststoffe zu nutzen. Dabei dienen die unterschiedlichen Restsorten und verunreinigten Kunststoffabfälle als Ersatz primärer Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Gas. Der Wärmeinhalt unterscheidet sich je nach Kunststoffart. Hocheffiziente Kunststoffe liefern durch thermische Verwertung von geeignetem Kunststoff doppelt so viel Energie wie Braunkohle. Dies bedeutet eine Energieausbeute von bis zu 40000 Kj/kg durch Kunststoff. In bestimmten Anlagen, die für die thermische Gewinnung ausgelegt sind, kann Strom, Fernwärme oder auch Dampf erzeugt werden. Voraussetzung ist ein nachgeschalteter Dampfkessel und hochtechnologisierte Reinigungsanlagen sowie ausgeklügelte Filtersysteme. Für die thermische Verwertung von bestimmtem Kunststoff ist kaum eine Sortierung notwendig. Ebenso entfallen die weiteren Schritte, die bei den anderen Verfahren zum Kunststoffrecyling notwendig sind. Daher bietet die thermische Verwertung von Kunststoff für die bereits genannten Sorten an Restkunststoffen die kostengünstigste der Rückführungsverfahren. Ein Nachteil der thermischen Recyling-Methode ist die Freisetzung unterschiedlicher Schadstoffe. Bei halogenhaltigen Kunststoffen sind dies saure Gase. Diese müssen durch ein spezielles Filtersystem in den Verbrennungsanlagen laufen, um nicht in die freie Umwelt zu gelangen. Weiter muss durch die Verbrennung Ersatz für die nicht mehr verfügbaren Mengen an Kunststoffen geschaffen werden.

    Wo Kunststoffe thermisch genutzt werden können

    Als Verbrennungsanlagen können Kraftwerke, Zementdrehrohröfen oder auch Müllverbrennungsanlagen (MVA) dienen. Letztere Möglichkeit wird allerdings durch die nicht bundeseinheitliche Anerkennung bei Verbrennung von Kunststoffen zur energetischen Verwendung erschwert. Gleichzeitig wird bei durch die thermische Verwertung von Kunststoff in MVAs der Durchsatz beeinflusst. Dies rührt durch den teilweise hohen Heizwert unterschiedlicher Kunststoffe her. In Kraftwerken wird Kunststoff zusammen mit Regelbrennstoffen eingesetzt. Die alleinige Verbrennung ist ebenso möglich. Wichtig ist hierbei die Erfüllung der Qualitätsanforderung der jeweiligen Anlage, die Vorgaben zur Brennstoffbeschaffenheit liefert. Weiter müssen geltende Emissionsanforderungen bei der Verbrennung eingehalten werden. Beide Punkte sind auch bei der Nutzung in Zementdrehrohröfen zu beachten. Bei diesem Verfahren werden die entstehenden Schadstoffe teilweise in den Zement eingebunden. Alle diese Anlagen müssen der deutschen 17. BImSchV genügen. Moderne Anlagen reduzieren den Giftstoffausstoß bei der thermischen Verwertung von Kunststoff auf <0,1ng/m3. Dies ist nur durch eigens dafür entwickelten Reinigungs- und Filtersysteme möglich.