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    Monatsarchive: Oktober 2014

    Mahlgut entsteht aus vielen verschiedenen Kunststofftypen

    Mahlgut entsteht aus vielen verschiedenen Kunststofftypen

    Mahlanlagen sind in der Lage alle möglichen Kunststoffsorten– und typen einzumahlen. Die Kunststoffe werden beim Mahlprozess entstaubt, entmetallisiert und gesiebt; Bei diesen Prozessen werden alle störenden Faktoren für die Weiterverarbeitung als Mahlgut herausgefiltert.

    Das qualitativ sehr gute Mahlgut der Aurora GmbH entsteht vor allem durch das Kontrollieren und Sortieren der angelieferten Kunststoffabfälle. Dies geschieht kontinuirlich vor bzw. während des Mahlens. Daher kann auch ein vermischt angeliefertes Material sauber eingemahlt werden.

    Aurora Kunststoffe GmbH, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/9142-0

    Die Vielzahl an Kunststoffen und deren unterschiedliche Eigenschaften sind so umfangreich, dass eine komplette Auflistung in diesem Blogtext unmöglich ist. Im Folgenden werden deshalb vornehmlich die Kunststoffgruppen beschrieben, welche auch in anderen Blogtexten schon Behandlung erfuhren und welche hauptsächlich von der Aurora GmbH zu Mahlgut verarbeitet werden.

    Verschiedene Kunststofftypen und deren Eigenschaften

    1. Acryinitril-Butadien-Styrol, kurz: ABS

    ABS ist ein amorpher Thermoplast – Kunststoff, der gute mechanische Eigenschaften genauso wie eine gute Beständigkeit gegen Chemikalien mitbringt; So ist ABS – Kunststoffmahlgut für viele Kunden ein ideales kosteneffektives Material.

    Eigenschaften:

    • Einsatztemperaturbereich ca. -40 – +100 °C
    • Hohe Schlag-, Kerbschlag- und Kratzfestigkeit
    • Geringe elektrostatische Aufladung
    • Relativ geringe Wasseraufnahme
    • Geringe Spannungsrissbildung
    • Kann geklebt werden
    • Brennbar
    • Nicht beständig gegen Lösungsmittel, Benzol und konzentrierte Mineralsäuren
    • Leicht einzufärben
    • Geringes Gewicht
    • Ausgezeichnete Isolationseigenschaften

    Verwendung:

    Die weltweite Nachfrage nach ABS Kunststoffen dominieren Haushalts- und Konsumprodukte; So werden weit mehr als 50% der ABS – Produktion in Westeuropa von der Automobil- und Elektroindustrie verwendet.
    ABS eignet sich gut zum Beschichten mit Metallen – dem sogenanten Galvanisieren. Dieser Prozess macht es beispielsweise möglich, eine verchromte Oberfläche auf einem Kunststoffteil zu erhalten.
    Beispiele für den Einsatz von ABS sind:

    • thermogeformte Teile aus Platten und Folien
    • Automobil- und Elektronikteile
    • Motorradhelme
    • Spielzeug, zum Beispiel Lego-Bausteine
    • Gehäuse von Elektrogeräten und Computern
    • in der Möbelindustrie
    • Musikinstrumente, zum Beispiel Klarinetten- und Saxophon
    • in 3D-Druckern

    2.  Polyamid, kurz: PA

    In seiner Grundform ist PA ein milchig weißer thermoplastischer Kunststoff, der durch Einfärbungen in jeder erdenklichen Farbe erhältlich ist. PA lässt sich zudem sägen, bohren,fräsen, drehen, schleifen, polieren, verschweißen, lackieren und bedrucken.

    Eigenschaften:

    • Einsatztemperaturbereich ca. -40 – +80° C
    • Hohe Festigkeit, Zähigkeit und Abrieb- und Verschleißfestigkeit
    • Gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien
    • Alterungsbeständig
    • Fast keine elektrostatische Aufladung
    • Gute Spannungsrissfestigkeit
    • Brennt tropfend
    • Nicht beständig gegen starke mineralische Säuren und Laugen
    • Nimmt etwas Wasser auf
    • Erhitztes PA ist nicht lebensmittelsicher
    • Verklebungen nicht sehr haltbar
    • Schlagzäh, abriebfest, schwingungsdämpfend
    • Verfügt über gute Gleit- und Notlaufeigenschaften

    Verwendung:

    PA findet vor allem Anwendung im Maschinenbau in Form von Zahnrädern, Lagern, Gleitelementen und Blasteilen. PA eignet sich auch besonders für Rohre, Leitungssysteme und Profile;
    Des weiteren für Fasern und Gewebe (wie Perlon oder Nylon).
    3. Polybutylenterephthalat, kurz: PBT

    PBT ist ein thermoplastischer teilkristalliner Kunststoff der Polyesterfamilie. Er hebt sich durch seine hohe Festigkeit, Steifigkeit und Formbeständigkeit bei Wärmeeinwirkung extrem hervor. Zudem zeigt PBT, wie die Polyester allgemein, sehr gute Reibungs- und Verschleißeigenschaften.

    Eigenschaften:

    • geringe Wasseraufnahme
    • gutes Gleitvermögen
    • hohe Verschleißfestigkeit
    • hohe Festigkeit und Steifigkeit
    • hohe Schlagzähigkeit
    • gute Zerspanbarkeit
    • gute Klebeigenschaften
    • gute Schweißbarkeit
    • gute Wärmealterungseigenschaften

    Verwendung:

    Für hochwertige und hochbelastbare technische Teile in vielen industriellen Bereichen im Innen, als auch im Außenbereich wird vornehmlich PBT eingesetzt.
    Im Maschinen- und Anlagenbau beispielsweise als:

    • Zahnräder
    • Hebel
    • Griffe
    • Steuerscheiben
    • Nocken
    • Lager
    • Gleitelemente
    • Ventilteile – Schrauben
    • Steckerleisten
    • Pumpengehäuse und Räder

    Teile für Haushaltsgeräte wie:

    • Kaffeemaschinen
    • Eierkocher
    • Toaster
    • Haartrockner
    • Staubsauger
    • Kochgeräte

    Herstellungsprozess von Compounds

    Herstellungsprozess von Compounds

     

    Nochmal zur Verinnerlichung: Als Compounds (engl. für Verbundstoff) werden Gemische aus sortenreinen Grundstoffen bezeichnet, denen zusätzliche Füll- und/oder Verstärkungsstoffe sowie andere Additive beigemischt worden sind.

    Das haben wir nun bereits einige Male erörtert – Zeit, sich in diesem Artikel mal dem Herstellungsverfahren solcher Compounds etwas eingehender zu widmen:
    Der Compoundierung – Etabliert hat sich deutschlandweit auf diesem Gebiet, also in der Herstellung spezifischer Kunden – Compounds, die baden – württembergische Aurora GmbH.

    Aurora Kunststoffe GmbH, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/9142-0, Web:http://www.aurora-kunststoffe.de

     

    Der Herstellungsprozess von Compounds – Die Compoundierung

     

    Wie gesagt, es gibt den sortenreinen Grundstoff auf der einen Seite; Im Fall der Aurora GmbH den sortenreinen Kunststoff(abfall), und die entsprechenden Zusatzstoffe, welche im Herstellungsprozess beigemischt werden sollen.

    Diese Additive liegen in Form von Pulvern oder Flüssigkeiten vor. Eine Lösung der einzelnen Grundstoffe untereinander findet bei der Compoundierung nicht statt; Ziel ist es, die Eigenschaften der Grundstoffe auf einen bestimmten Anwendungsfall hin zu modifizieren.
    Eine besondere Herausforderung ist es dabei, über die Zeit eine mögliche Entmischung des Compounds zu vermeiden.

    In der Regel werden in einem sogenannten Doppelschnecken – Extruder, die Polymere, Fasern und die Additive zu einer homogenen Mischung verbunden. Der Doppelschnecken-Extruder ist mit einem Haupteinzug und Seiteneinzügen ausgestattet, welche so konstruiert sind, das die Zusatzstoffe stromabwärts in das bereits plastifizierte Polymer „fliessen“ und eingemischt werden können.

    Die Hauptkomponenten, also die Polymere, sowie Teile der Nebenkomponenten, die Additive, können mit Hilfe von Dosiergeräten zum Einen dem Haupteinzug zugeführt werden; Zum Anderen werden die Additive über weitere Dosiergeräte an den Seiteneinzügen dem Extruder zugeführt.

    Das homogen gemischte Compound wird anschliessend mittels sogenannter Strang-, Wasserring- oder Unterwassergranulierung zu dem Endprodukt, dem Granulat, verfestigt. Diese Granulate werden dann in einen Silo – Mischer befördert, wo das bereits compoundierte Material nochmals vor der Verpackung gemischt wird.

    Mit den entsprechenden Additiven entstehen…

    1. Füllstoff – Compounds

    Typische Endprodukte in denen Füllstoff – Compounds eingesetzt werden sind:

    •  Konsumartikel
    • Gartenmöbel
    • Haushaltsgeräte
    • Teile für die Automobilindustrie (z.B. in der Geräuschdämmung)

    Typische Materialien aus denen Füllstoff – Compounds hergesellt werden sind:
    PE, PP, PS, PVC, ABS, POM, PC, Füllstoffe, Additive, Farb – Masterbatches
    2. Faserverstärkte Compounds

    Typische Endprodukte in denen faserverstärkte Compounds eingesetzt werden sind:

    •  Teile für die Automobilindustrie
    • elektrische Stecker
    • Elektro – Gehäuse
    • Technische Bauteile

    Typische Materialien aus denen faserverstärkte Compounds hergestellt werden sind:
    PBT, PP, PA 6.6, Additive wie „schwer entlammbar“, Glasfasern, Füllstoffe

    Mahlgut & Regranulat von Aurora sind deutschlandweit gefragt

    Mahlgut & Regranulat von Aurora sind deutschlandweit gefragt

    Mahlgut & Regranulat aus recycelten Kunststoffabfällen von Industrie und Handel sind heutzutage eine echte Alternative zu Neuware; Vorausgesezt natürlich, die Qualität der Aufbereitung stimmt und entsprechende individuelle, kundenspezifische Compounds sind machbar.
    Die Nachfrage, vor allem von Kunden aus dem Umfeld der Automobilindustrie, nach hochwertigem Mahlgut & Regranulat entwickelte sich in letzter Zeit immer rasanter.
    Die Aurora Kunststoffe GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Neuenstein, hat sich deutschlandweit als Hersteller hochwertiger Kunststoff – Mahlgüter etabliert. Ebenso spezialisiert ist die Firma in der Aufbereitung sortenreinen Mahlgutes zu hochwertigem Regranulat.

    Aurora Kunststoffe GmbH, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/9142-0,

     

    Warum Mahlgut?

    Kunststoff – Mahlgut, das hergestellt wird aus Ausschüssen der Kunststoffindustrie, kann bei vielen Fertigungssprozessen wieder ohne Probleme zum Einsatz kommen. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine fachgerechte Aufbereitung des Ausgangsmaterials zu einem sauberen und damit gleichwertigem Sekundär – Rohstoff.
    Das Kunststoff – Mahlgut hat dabei nicht nur den Vorteil eines kostengünstigeren Substitutes; Es ist zudem direkt, also schnell in der Produktion wieder einsetzbar und reduziert ebenso das Transportvolumen.

    Warum Regranulat?

    Bei Kunststoff – Regranulat, wie bereits aus dem Namen ersichtlich wird, handelt es sich um eine Form von Granulat; Also einer Form ähnlich wie Sand oder Kies, was den Transport des Granulats vereinfacht. Das Kunststoffgranulat, oder in unserem Fall auch das Rohmaterial, ist die ursprüngliche und auch typische Form eines thermoplastischen Kunststoffs. Das Regranulat ist dann wiederum ein recyceltes Produkt aus einem solchen thermoplastischen Kunststoff. Dieses Regranulat besitzt die selben Eigenschaften wie das Granulat.

    Wie wird aus Mahlgut schliesslich Regranulat?

    Ausgangsmaterial für das sogenannte „Regranulieren„, ist sortenreines Mahlgut. Dieses wird in den betriebseigenen Mühlen aus sauberem Kunststoff – Ausschuss hergestellt.
    Das entstaubte und metallfreie Mahlgut schmilzt ein sogenannter Compounder, eine gleichlaufende Doppelschneckenmaschine, zunächst auf. Anschließend wird die Schmelze homogenisiert und wenn noetig noch entgast. Durch diese Arbeitsweise weist das Regranulat letztendlich ebenso gute mechanische Eigenschaften auf, wie der jeweilige Ausgangskunststoff.

    Aurora – Konzepte und Produkte sind gefragt

    Wie eingangs bereits erwähnt, hat sich die Aurora GmbH deutschlandweit fest etabliert in der Aufbereitung von Kunststoffabfällen. Das haben auch andere Unternehmen längst erkannt und wollen von dem erfolgreichen Konzept profitieren. Somit kam es auch erst kürzlich, nämlich im Juli diesen Jahres, zu einer grossen Kooperation zwischen der K.D. Feddersen in Hamburg, und ihre Schwesterfirma Akro Plastic in Niederzissen, mit der Aurora GmbH.

    Im Besonderen ergänzen die Unternehmen ihr eigenes Portfolio an technischen Kunststoffen und Dienstleistungen, um das spezielle Entsorgungskonzept von Aurora: Die baden-württembergische Firma soll zukünftlich den Feddersen – Kunden individuelle, auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Entsorgungs- und Logistikkonzepte anbieten.

    Das von Aurora entwickelte „Lean-Logistik-Konzept“ basiert auf der sortenreinen Sammlung der Kunststoffabfälle, wofür Aurora den Kunden ein spezielles Boxensystem zur Verfügung stellt.

    Die damit erfassten Mengen werden nach Vereinbarung abgeholt; Die Aufbereitung und Verarbeitung der Produkte leistet Aurora anschliessend dann an verschiedenen deutschen Standorten.

    Der Kunde kann letztendlich, seine eigenen Produktionsausschüsse als spezifiziertes und sortenreines Mahlgut & Regranulat wieder zurückerhalten, und diese in seinen Produktionsprozess zurückführen.

    PA – Compounds; Zusatzstoffe verstärken bereits gute Eigenschaften

    PA – Compounds; Zusatzstoffe verstärken bereits gute Eigenschaften

    Im allgemeinen sind Compounds „Mischungen“ (aus dem englischen) von Polymeren mit Verarbeitungshilfsmitteln, Verstärkungsmitteln, Füllstoffen, Farbstoffen und anderer Zusatzstoffe. Sie erfüllen allgemeine technische Anforderungen oder haben spezifische singuläre Eigenschaften für spezielle Anwendungen.

    Ein PA–Compound (kurz für Polyamid Compound) ist ein Compound, in dem das Polymer „Polyamid“ vorhanden ist. Dieses Compound kann dann also beispielsweise sein:

    •  Polyamid und Füllstoff
    • Polyamid und Verstärkungsmittel
    • Polyamid und Farben, Verstärkungsmittel, Füllstoff und anderes

    Deutschlandweit speziallisiert auf die Herstellung solcher kundenspezifischen PA – Compounds hat sich die Aurora Kunststoffe GmbH in Baden – Württemberg.

    Aurora Kunststoffe GmbH, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/9142-0
     

    Allgemeine Eigenschaften der Polyamide

    Polyamide sind sehr hart und je nach Typ mehr oder weniger spröde.

    Das Verschleißverhalten der Polyamide ist sehr gut, sie sind recht unempfindlich gegen Verschmutzung und auch besonders chemikalienresistent. So sind Polyamide beständig gegen Lösungsmittel, Öle, Fette, Kraftstoffe, schwache alkalische Lösungen und auch kochendes Wasser.

    Natürliche Farbstoffe wie Tee, Kaffee oder Fruchtsäfte können Polyamide verfärben.

    Ihre elektrischen Eigenschaften verschlechtern sich genauso wie ihre mechanischen jedoch stark mit zunehmender Temperatur und zunehmendem Wassergehalt. Bei längerem Einsatz unter Temperaturen oberhalb 100 °C oder beim Außeneinsatz müssen Polyamide dementsprechend stabilisiert werden.

    Polyamide sind schweißbar, lassen sich mit Spezialklebstoffen verkleben und sind im allgemeinen gut zu bearbeiten.

     

    Spezielle Eigenschaften der Polyamid – Compounds

    Polyamide zählen zu den wichtigsten Werkstoffen für die Kunststoffverarbeitung.

    Die Hauptvorteile von Polyamid – Compounds sind ihre hohe Schlagzähigkeit, ihr sehr gutes Gleit- und Reibverhalten sowie ihre hervorragenden thermischen Eigenschaften.

    Die in Polyamid – Compounds eingearbeiteten Verstärkungen in Form von Glas- oder Carbonfasern, ermöglichen dem mechanisch belasteten Bauteil eine bessere Steifigkeit, höhere mechanische Festigkeit und Wärmeformbeständigkeit.

    Beispiele für kundenspezifische Ausrüstungen von Polyamid – Compounds:

    •  Glasfaserverstärkung
    • Glaskugelverstärkung
    • Hybridverstärkung
    • Carbonfaserverstärkung
    • Elastomermodifikation
    • Flammschutz

    Einsatzgebiete der Polyamid – Compounds

    1. Technische Baueile wie

    • Lager
    • Zahnräder
    • Rollen
    • Schrauben
    • Dichtungen
    • Fittings
    • Gehäuse
    • Pumpenteile
    • Spulen
    • Vergaserteile
    • Ansaugkrümmer für Verbrennungsmotoren
    • Ventilatoren

    2. Teile für Haushaltsgeräte und Verbrauchsgüter

    3. Extrudierte Halbzeuge wie

    •  Stangen
    • Rohre
    • Schläuche
    • Platten
    • Kabelummantelungen
    • Skischuhe
    • Schuhsohlen
    • Membranen
    • Folien
    • Verpackungen
    • Fasern
    • Borsten
    • Angelleinen