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    Monatsarchive: Februar 2014

    Mahlgut – Kunststoffabfälle aufbereitet für Industrie und Produktion

    Mahlgut – Kunststoffabfälle aufbereitet für Industrie und Produktion

    Mahlgut bezeichnet in diesem Fall „zermahlte“ bzw. „zerkleinerte“ Kunststoffabfälle aus der Industrie und Produktion. Diese Kunststoffabfälle werden überwiegend zu Ballen gepresst in den sogenannten Mahlzentren angeliefert. Dort werden sie zunächst sortiert, und gesäubert; was heist, das Verunreinigungen oder Fremdstoffe, welche den Aufbereitungsprozeß stören, entnommen werden. Danach folgen die zum Teil mehrstufigen Zerkleinerungen zu Mahlgut in einigen Wasch-, Reinigungs- und Trennprozessen. Anschließend wird das saubere KunststoffMahlgut entstaubt und mechanisch getrocknet, bevor es in entsprechende Packstücke abgefüllt wird.
    Die Aurora Kunststoffe GmbH mit Sitz im baden-würrtembergischen Neuenstein, hat sich deutschlandweit als Hersteller hochwertiger KunststoffMahlgüter etabliert und fertigt Mahlgut in angegebenen Wunschgrößen.

    Aurora Kunststoffe GmbH, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/9142-0, Web:http://www.aurora-kunststoffe.de

    Mit der Herstellung solcher Kunststoff – Mahlgüter ist es möglich, aus zuvor nicht genutzten Abfällen ein hochwertiges Produkt für die werkstoffliche Wiederverwendung zu produzieren, denn das KunststoffMahlgut kann in der Industrie als kostengünstiges und umweltschonendes Substitut für Neuware verarbeitet werden.

    Wie wird Mahlgut hergestellt?

    In sogenannten Prallmühlen; oder auch Schlagrotormühlen genannt, wird das Mahlgut durch Ein- oder Mehrfachprallung zerkleinert, indem es von den sehr schnell drehenden Mahlwerkzeugen erfasst und zwischen den Mühlsteinen zerrieben wird. Der Rotor sitzt mittig auf einer Welle; wobei man Mühlen mit gegenläufigen Rotoren, mit Rotor und Stator oder nur mit einem Rotor unterscheidet. In dem „Mahlraum“ sitzt ein sogenanntes Ringsieb, dessen Lochweite über die spätere Feinheit des Materials bestimmt; üblicherweise wird Mahlgut in folgenden Feinheisgraden produziert:

    • Feinmahlgut: 0,2 bis 1 mm
    • Mahlgut: 5 bis 8 mm
    • Grobmahlgut: 25 bis 35 mm
    • Sonderkorngrößen

    Bei den Schlagrotormühlen gibt es je nach Gebrauch verschiedene Ausführungen, die sich durch die Drehzahlen des Rotors unterscheiden, welche zwischen 3000 und über 8000 Umdrehungen pro Minute liegen können.

    Wie wird recycelter Kunststoff wiederverwendet?

    KunststoffMahlgut, hergestellt aus Ausschüssen der Kunststoffindustrie, kann bei vielen Fertigungssprozessen durchaus ohne Probleme wieder zum Einsatz kommen. Voraussetzung hierfür ist natürlich die fachgerechte Aufbereitung des Ausgangsmaterials zu einem sauberen gleichwertigem Sekundär – Rohstoff.
    Das KunststoffMahlgut hat nicht nur den Vorteil eines kostengünstigeren Substitutes; es ist direkt und schnell in der Produktion wieder einsetzbar und reduziert zudem das  Transportvolumen.

    Beispiele für den üblichen Einsatz von Kunststoff – Mahlgütern sind vor allem die Elektronikbranche, die Automobilbranche, der Haushalts- und Sanitärbereich und auch die Verpackungsindustrie.

    Es gibt aber auch ganz neuartige und moderne Einsatzgebiete von recyceltem Kunststoff:

    So wird zum Beispiel seit kurzem sogar die Entwicklung neuer Bahnschwellen aus recyceltem Kunststoff zur Ressourcenschonung durch das Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert.
    Die noch derzeitig verwendeten Schwellen werden meist aus Holz oder Beton gefertigt, wobei einerseits die Holzschwellen mit Holzschutzmitteln behandelt werden, welche die Umwelt schädigen und daher ab 2018 sogar verboten sind.
    Andererseits ist im Vergleich zu den bisherigen Betonschwellen, die Herstellung der neuen Kunststoffschwellen, mit deutlich weniger Energieverbrauch verbunden. Zusätzlich zur Ressourcenschonung und der Minderung des Energieverbrauchs gegenüber der jetzigen Bauweise, kann durch die neuen Kunststoffschwellen zudem eine Lärmminderung im Bahnverkehr verzeichnet werden.

    In einem ganz aussergewöhnlichem Projekt zur Wiederverwertung von Kunststoffabfall, entwickelte der taiwanesische Architekt Arthur Huang ein Verfahren, in dem Plastikmüll zu Hohlformen gegossen wird, die sich so wieder als Baustoff verwenden lassen. In Taiwan wird dieser Baustoff schon als zukunftsweisend betrachtet und steht auch in Europa kurz vor der Einführung.
    Huang recycelt alte Plastikflaschen sowie anderen Plastikmüll vornehmlich aus PET und ließ diese zu neuen, mit Luft gefüllten und durchscheinenden Hohlformen gießen, welche ein Fassungsvermögen von etwa acht Litern besitzen.
    Die Wände des EcoArk“-Gebäudes in Taipeh bestehen aus ca. 1,5 Millionen dieser Formen.

    PBT-Compound – Ein Industriewerkstoff leistet Beitrag zum Umweltschutz

    PBT-Compound  –  Ein Industriewerkstoff leistet Beitrag zum Umweltschutz

    PBT – Compounds sind spezielle Kunststoffverbindungen, recycelt aus den Kunststoffabfällen von Industrie und Handel mit dem Ziel diese qualitativ hochwertigen Compounds dem Wirtschaftskreislauf wieder zuzuführen, um so einen teuren Neueinauf der immer knapper werdenden Rohstoffe zu umgehen. Compounds können ganz kundenspezifisch hergestellt werden; das heißt, sie werden mit genau den individuellen Eigenschaften entwickelt, die für die jeweilige Wiederverwendung in der Produktion nötig sind. Deutschlandweit hat sich auf dem Gebiet des Kunststoffrecyclings und der Produktion von unter anderem PBT – Compounds das baden – württembergische Unternehmen AURORA etabliert.

    Aurora Kunststoffe GmbH, 74632 Neuenstein, Tel: 07942/9142-0
    Web: http://www.aurora-kunststoffe.de

    Generell stehen die recycelten Compounds in ihren Eigenschaften dem ursprünglichen Werkstoff in nichts nach; und können zudem eben zusätzlich mit ganz individuellen Faktoren versehen werden:

    Die Eigenschaften von PBT – Compounds

    PBT – Compounds sind ein kristalliner Werkstoff, der sich vor allem durch folgende Eigenschaften kennzeichnet:

    • hohe Festigkeit
    • grosse Härte aber leicht zu formen
    • Wärmebeständigkeit
    • gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien
    • gute Fließeigenschaft
    • schnelle Erstarrungsgeschwindigkeit
    • guter elektrischer Widerstand

    Die Polybutylenterephthalat- (kurz PBT-), Compounds können je nach Gebrauch mit den verschiedensten Eigenschaften ausgestattet werden; so beispielsweise unter anderem:

    • durch Glasfasern oder andere mineralische Füllstoffe verstärkt
    • mit UV – Schutz versiegelt oder auch
    • mit Flammschutzmitteln versehen

    Wo werden PBT – Compounds eingesetzt?

    Durch die Vielzahl an Möglichkeiten ihrer Eigenschaften, können PBT – Compounds auch in zahlreichen Bereichen Anwendung finden:

    • Elektronik und Elektrotechnik, wie beispielsweise in Schaltern    und steckern
    • in der Kommunikationsindustrie, wie in TV –   Zubehör beispielsweise
    •  in der Automobilindustrie, in zahlreichen kleinen Maschinenteilen, in Steckverbindungen  und in Motorenteilen

    Warum die Herstellung von Kunststoff – Compounds so wichtig ist…

    Kunststoffe sind nicht zuletzt durch ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ein unverzichtbarer Bestandteil unseres alltäglichen Lebens und kommen daher heutzutage  in fast jedem Industriezweig zum Einsatz.
    Allerdings werden Kunststoffe in aufwändigen, umweltunfreundlichen, chemischen Verfahren aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Unter fossilen Rohstoffen versteht man natürliche Ressourcen, die nur begrenzt zur Verfügung stehen, da sie sich im Laufe der Zeit nicht erneuern.
    Daher ist eine Verwertung der Umengen an Kunststoffabfällen unverzichtbar, die in der Industrieproduktion entstehen, um so unsere natürlichen Ressourcen nachhaltig zu schonen. Durch Kunststoffrecycling und die Herstellung von Compounds kann ein langfristiger Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz geleistet werden.

    Die Aurora Kunststoffe GmbH befasst sich mit der kompletten Erfassung der verschiedenen Kunststoffabfälle, deren Sortierung und schließlich deren Aufbereitung. Das Ergebnis sind qualitativ hochwertige Compounds, maßgeschneidert für jede individuelle Kunden –  Anforderungen, die so wieder in den Produktionskreilauf einfließen können, ohne das fossile Ressourcen angetastet werden müssen.