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    Lohnmahlung Definition 

    Die Lohnmahlung ist ein spezieller Bereich der Lohnverarbeitung. Unterschiedliche Anlagetypen werden dazu verwendet, feste Anhäufungen aufzulösen sowie Feinstvermahlungen in bester Qualität durchzuführen. Diese weisen zuvor eine relativ gleichmäßige Größe auf. Die Lohnmahlung wird in verschiedenen Branchen und bei unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt, zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Dort wird das Mikronisieren von Stoffen durchgeführt. Lebensmittel, Kunststoffe und pflanzliche Komponenten werden im Rahmen der Lohnmahlung nach spezifischen Gesichtspunkten angepasst, sodass ein optimales Ergebnis der Lohnmahlung garantiert ist. Um das Endprodukt der Lohnmahlung zu optimieren, werden hochmoderne Messinstrumente eingesetzt, die zur Analyse der Produkte notwendig sind. Dazu zählen Prüfsiebmaschinen oder Laserbeugungsgeräte. Auch Luftstrahlsiebe kommen zum Einsatz, um das Mahlgut zu prüfen. Zu den Vorteilen der Lohnmahlung zählen die Produktion enger Kornspektren aufgrund feinster Vermahlung und das zuverlässige Auflösen von unterschiedlichen Kunststoffgranulaten. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls die Metalldetektion in Verbindung mit der Feinvermahlung zu nennen. Zudem können in den Bereichen, Food, Kosmetik und Pharma hohe Hygienestandards eingehalten werden. Es gibt verschiedene Anlagetypen zur Lohnmahlung. Die Fine Mill ist eine Lösung aus Edelstahl, die zur feinsten Vermahlung verschiedener Stoffe aus der Kosmetik-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt wird. Des Weiteren wird auch die Cryogenic Mill eingesetzt, um die feine Vermahlung aller temperaturempfindlichen und schmierenden Produkte zu gewährleisten. Die Drug Mill ist eine Lösung zur wirtschaftlichen externen Vermahlung von Kräutern, Blattdrogen und Pflanzenwurzeln. Zur Lohnmahlung von Kunststoffgranulaten wie Polyamid, Polypropylen und Polystyrol unter kryogenen Bedingungen wird die Plastic Mill verwendet.

    Die Lohnmahlung wird unter Beachtung höchster Qualitätsstandards in verschiedenen Branchen eingesetzt. Sie trägt dazu bei, die unterschiedlichen Aufträge präzise, sauber und schnell zu verarbeiten. Das Mikronisieren hat in der Verfahrenstechnik eine sehr wichtige Aufgabe, denn hierbei werden verschiedene Partikel durch die Lohnvermahlung deutlich verkleinert. Dieses spezielle Verfahren ist auch als Feinstvermahlung bekannt und wird in den unterschiedlichsten Branchen oder bei verschiedenen Anwendungen eingesetzt, wie bereits erwähnt in der Kosmetik-, Lebensmittel- oder Pharmaindustrie sowie wie in der chemischen Industrie. Bei diesem Verfahren werden eine Vielzahl verschiedener Stoffe, zu denen Kunststoff, Lebensmittel und pflanzliche Bestandteile gehören. Leistungsstarke Feinmahlanlagen sorgen für die zuverlässige Auflösung der verschiedenen Agglomerate und brechen feste Kornstrukturen auf. Außerdem erfolgt die Feinstvermahlung der Stoffe in bester Produktqualität. Zu diesem Zweck werden die Mahlsysteme individuell an die unterschiedlichen Anforderungen der Mahlvorgänge angepasst, um individuelle Anforderungen zu erfüllen. Zur Umsetzung werden modernste Verfahren und Messinstrumente verwendet. Diese werden zur Analyse der Partikelgrößenverkleinerung und der Kornspektren im Rahmen der Lohnmahlung eingesetzt. Zur Prüfung der verschiedenen Mahlgüter werden Luftstrahlsiebe, Prüfsiebmaschienen oder Laserbeugungsgeräte verwendet.

    Die Lohnmahlung ist die professionelle Bezeichnung für das Granulieren oder Pulverisieren von verschiedenen Stoffen. Auf diese Weise werden Arzneien, Kosmetika oder Medizinprodukte hergestellt. Während des Verfahrens werden die Eigenschaften durch die Oberflächenvergrößerung grundlegend verändert, sodass das gewünschte Ergebnis für das Endprodukt erzielt werden kann. So ist nicht nur eine bessere Dispersion, sondern auch die Veränderung der Viskosität möglich. Die Produkte stehen in höherer Bioverfügbarkeit bereit, Textur und Sensorik werden verbessert und das Lösungsverhalten optimiert. Das Verfahren der Lohnmahlung bietet eine hohe Flexibilität an verschiedenen Anlagetypen, die an die verschiedenen Stoffe angepasst werden. So ist die Mikronisierung von Wirkstoffen für Arzneien genauso möglich, wie das Zermahlen von Kunststoffen und Getreide. Die Feinmahlzentren sind mit speziellen Mühlen für temperaturempfindliche Produkte, Naturprodukte oder Kreisgasanlagen für kryogene Mahlsysteme ausgestattet. Die Mahlanlagen selbst werden aus hochwertigen Materialien gefertigt, sind mit Ausschleusungen, Dosiereinrichtungen, Bunkern, Abscheidern oder Einwegfiltern ausgestattet.

    Kunststoff-Wiederverwertung: Methoden und Herausforderungen 

    Überblick zur Kunststoff-Wiederverwertung

    Unter den Begriffen der Kunststoff-Wiederverwertung oder des Recyclings (aus dem Engl.: Rückführung) finden Sie grundsätzlich Verfahren, einen Kunststoff ohne Einsatz neuer Rohstoffe und ohne hohen Energieverbrauch wieder in den Stoff zu überführen, aus dem er ursprünglich bestanden hat.

    Das Recycling oder die Rezyklierung ist im Allgemeinen als die Wiederverwertung von Müll bekannt. Im Hinblick auf thermoplastische Kunststoffen aus der Industrie ist bei der Produktion sowie beim Ge- und Verbrauch von Gütern die Entstehung von Abfällen nicht zu vermeiden. Die Rückführung des Mülls in den Stoffkreislauf von Produktion und Verbrauch wird als Recycling bezeichnet. Im Idealfall wird der Kunststoff derart wiederverwendet, dass das Rezyklat, also das entstehende Produkt, in gleicher Weise als neuer Kunststoff wiederverwendet werden kann.

    Grundsätzlich zu unterscheiden sind im Recycling die simple wiederholte Benutzung, industrielle Wiederverwendung der Materialien in der Produktion, der Wiederverwertung in anderen Prozessen der Produktion (hierzu gehört etwa die Stahlherstellung aus Schrott-Rohstoffen) sowie die Wiederverwendung in ehemals fremden Anwendungsbereichen.

    Methoden und Techniken bei der Kunststoff-Wiederverwertung

    Ein erheblicher Anteil des in der Industrie produzierten Kunststoffes ist bereits nach einer relativ kurzen Zeit zu Abfall geworden und damit reif für die Entsorgung oder die Wiederverwertung. Für die Entsorgung gibt es die Möglichkeiten der Lagerung auf Deponien oder die Option der Verbrennungsanlage. Hierbei ist die Deponienlagerung eine wenig effiziente Lösung, da das meist noch wertvolle Kunststoffmaterial keinen weiteren Zweck erfüllt und nicht weiter genutzt wird. Bei der Nutzung des Kunststoffes in Verbrennungsanlagen wird der Abfall als Brennstoff eingesetzt. Er dient hier als Ersatz für primäre Energieträger wie Kohle, Erdöl und Gas. Entstehende Wärme aus der Verbrennung wird etwa eingesetzt zur Stromerzeugung oder als Fernwärme.

    Die eigentliche Kunststoff-Wiederverwertung wird grundsätzlich unterschieden in die Bereiche materielles beziehungsweise werkstoffliches Recycling sowie das chemische oder rohstoffliche Recycling. Die werkstoffliche Wiederverwertung sieht vor, dass die Kunststoffe als Ausgangsmaterial bestehen bleiben. Im Einzelnen heißt dies, dass die Makromoleküle unverändert bleiben. Diese materielle Kunststoff-Wiederverwertung ist für thermoplastische Kunststoffe aus der Industrie anwendbar. Solche Produkte machen etwa 80 Prozent sämtlicher Kunststoffe aus. Dieses Recycling-Verfahren entspricht den Methoden, die Sie vom Recycling traditionellerer Werkstoffe, etwa von Glas und Metallen her kennen. Die werkstoffliche Verwertung von Abfällen aus Kunststoffen ist oftmals kostenintensiv und nicht alle technisch umsetzbaren Lösungen sind wirtschaftlich oder ökologisch nützlich.

    Das Verfahren des chemischen oder rohstofflichen Recyclings besteht darin, die langen Kunststoff-Molekülketten durch chemische Modifikationen in kleinere Einzelbestandteile zu zerlegen. Grundstoffe, die auf diese Weise gewonnen werden, können in der Folge zur Herstellung von neuen Produkten (auch anderer Art) verwendet werden. Die hierbei ablaufenden chemischen Reaktionen lassen aus den Kunststoffen neue Rohstoffe mit neuen Eigenschaften entstehen, woher der Name rohstoffliches Recycling stammt. In der Wiederverwertungspraxis werden bei dieser Recyclingform Verfahren der Hydrierung, Hydrolyse oder Pyrolyse angewandt.

    Herausforderungen der Kunststoff-Wiederverwertung

    Die Herausforderung bei jeder Form von Recycling besteht darin, der Idee eines Kreislaufes gerecht zu werden. Die aus den Kunststoffabfällen wiedergewonnenen Stoffe sollen einen möglichst geringen Qualitätsverlust gegenüber dem Ausgangsmaterial haben. Die zahlreichen Additive und die Tatsache, dass die meisten Kunststoffe nicht sortenrein sind, stellen ein großes Problem dar. Die aus Abfällen neu hergestellten Kunststoffe (Rezyklate) haben meist schlechtere Materialeigenschaften als die Ausgangsstoffe. Zudem müssen sie sich auf dem Markt gegen die Konkurrenz günstig hergestellter neuer Kunststoffe behaupten.

    Aus diesem Grunde forscht die Wissenschaft auf diesem Gebiet besonders intensiv nach Möglichkeiten, die Methoden der Kunststoff-Wiederverwertung immer weiter zu verbessern. Damit sollen auch problematische Abfälle (etwa verunreinigte oder mit Zusätzen versehene Kunststoffe) günstig und hochwertig wiederverwendet werden können.

    Kunststoff Lieferanten Definition 

    Professionelle Kunststoff Lieferanten recyceln zum Beispiel Produktionsreste aus Fehlteilen, Angüssen oder anderen Ausschusswaren. Sie sorgen dafür, dass die Umweltbelastung reduziert wird. Die Lademittel von Kunststoff Lieferanten sind auf die jeweiligen Produktionsbedingungen abgestimmt, stellen Auflieger bereit, damit alle Wertstoffe aus Kunststoff sortenrein gesammelt werden können. Verantwortungsbewusste Kunststoff Lieferanten schulen und sensibilisieren Mitarbeiter im Hinblick auf die sortenreine Trennung von Kunststoffen, um eine maximal mögliche Vergütung für ihre Kunden zu erzielen. Zudem eben sie ihren Kunden die Möglichkeit, über die Weiterverwertung des Kunststoffs frei zu entscheiden. Kunststoff Lieferanten sorgen außerdem dafür, dass der aufbereitete Kunststoff wieder dem Wertekreislauf der Branche zugeführt wird. Des Weiteren wird Kunststoff in Form von Regranulate oder Mahlgut aufbereitet und dem Wertschöpfungskreislauf kosteneffizient wieder zugeführt. Um die sortenreine Anlieferung der verschiedenen Kunststoffe zu gewährleisten, werden Vermischungen vermieden. Durch optimal eingerichtete Maschinenparks und Peripherien wird eine konstante Qualität unter Berücksichtigung ERP-gestützter Chargenrückverfolgung erzeugt. Auf diese Weise ist es möglich, dass sich der Kunde auf Kosteneinsparungspotenzial aufgrund der Lohnvermahlung von Kunststoffen und der Rückführung von Regranulaten und Mahlgütern verlassen. Andererseits können Rohstoffe auch dem Kunststoff Lieferanten überlassen werden, der diese weiterverwendet und diesen angemessen vergütet.

    In vielen Anwendungsbereichen der kunststoffverarbeitenden Branche sind Regranulate nicht nur erlaubt, sondern werden von Konsumenten oder der Industrie sogar gewünscht. Sie sind für viele Anwendungsfälle eine kosteneffiziente und umweltschonende Alternative, zum Beispiel als Mischung, in reiner Form oder als Rezepturbestandteil. Der Kunde des Kunststoff Lieferanten kann wählen, ob sein eigenes Material oder Kunststoffe des Lieferanten zur Herstellung von Regranulat verwendet werden. Compounds aus Kunststoff sind eine kosteneffiziente Alternative zu Neuware und werden in der Regel aus den Produktionsabfällen zertifizierter Kunststoff Lieferanten hergestellt. Dabei werden hochwertige Bestandteile zugegeben, um so die ursprünglichen Eigenschaften des Materials wieder herzustellen. Professionelle Kunststoff Lieferanten haben Zugang zu Produktionsabfällen, um Compounds, die mit Neuware vergleichbar sind, zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Die soziale Verantwortung wird von professionellen Kunststoff Lieferanten ernst genommen, denn sie sehen es als Pflicht an, nachhaltig zu wirtschaften und Rohstoffressourcen zu schützen. Außerdem übernehmen sie soziale Verantwortung für Mitmenschen und Mitarbeiter. Zudem arbeiten Kunststoff Lieferanten häufig mit sozialen Institutionen zusammen, um auch den Menschen eine Chance zu geben, die mit einer Behinderung leben. Teamwork und Zusammenarbeit sorgen für Motivation, um jedem Mitarbeiter eine Chance zu geben. Verantwortungsbewusste Kunststoff Lieferanten sorgen für Chancengleichheit und nehmen gemeinsam alle Herausforderungen und Chancen an, die die Zukunft zu bieten hat.Unternehmen, die sich dem Recycling von Kunststoff verpflichtet haben, sorgen für den Erhalt der Umwelt und aller Lebensgrundlagen der Natur, damit auch kommende Generation das Fundament dieser Tätigkeit übernehmen und weiterführen können. Daher werden nicht nur die gesetzlichen Vorschriften von verantwortungsbewussten Kunststoff Lieferanten eingehalten, sondern auch eigene Leitlinien konsequent umgesetzt. In diesem Zusammenhang wird jedes Ziel zur nachhaltigen Verwendung aller natürlichen Ressourcen verfolgt. Erreicht wird dieses Ziel durch den sparsamen und sorgsamen Einsatz dieser und durch die Nutzung wasser- und energiesparender sowie abfall- und emissionsarmer Techniken. Umweltauswirkungen werden dauerhaft bewertet und geprüft und mit den Zielen verglichen, damit notfalls Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden können. Abfallvermeidung- und trennung gehören ebenfalls zu den Leitlinien verantwortungsbewusster Unternehmen. Bei Entscheidungen zu Investitionen werden Umweltparameter mit einbezogen sowie umweltverträgliche Varianten bevorzugt. Außerdem werden alle Geschäftspartner dazu angehalten, dem Beispiel verantwortungsbewusster Unternehmen zu folgen und zur ökologischen Verbesserung optimiert. Die Mitarbeiter werden einbezogen und regelmäßig geschult, um selbst am Arbeitsplatz Umweltschutz zu tätigen. Auf diese Weise wird die Umwelt nachhaltig geschützt.

    Thermische Verwertung Kunststoff 

    Deutschland verwertet nahezu alle gesammelten Kunststoffe. In erster Linie werden so wichtige Ressourcen gespart. Für die Verwertung von Kunststoffen gibt es drei bedeutende Verfahren. Zum einen Kunststoffrecycling zu Granulat, auch werkstoffliches Recycling genannt. Das rohstoffliche Recycling beschreibt die Auftrennung der einzelnen Kunststoffe in ihre Einzelteile mittels Pyrolyse. Das dritte Verfahren ist die thermische Verwertung von Kunststoff. Diese Methode ist zur Rückführung von Kunststoffabfällen gedacht, die nicht zu Mahlgütern oder Granulaten verwertet werden können. Bedingt wird dies durch technische, umweltrelevante oder auch wirtschaftliche Gründe. Gelagert werden dürfen solche Kunststoffe seit der Abfallablagerungsverordnung aus dem Jahre 2005 nicht mehr. In diesem Fall bietet die thermische Verwertung von Kunststoff die ökonomischste Art des Recyclings. Zudem ist durch die Verbrennung auch eine energetische Verwertung verunreinigter, belasteter oder auch stark vermischter Kunststoffe möglich. Diese müssten ohne thermische Nutzung zur Energiegewinnung unrentabel getrennt und aufbereitet werden. Eine weitere Möglichkeit zur thermischen Verwertung von Kunststoff liegt in der Nutzung von Altplastik.

    Wärmeinhalt von Kunststoffen nutzen

    Die thermische Verwertung von unterschiedlichem Kunststoff hat den Grundgedanken, den Wärmeinhalt verschiedenster Kunststoffe zu nutzen. Dabei dienen die unterschiedlichen Restsorten und verunreinigten Kunststoffabfälle als Ersatz primärer Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Gas. Der Wärmeinhalt unterscheidet sich je nach Kunststoffart. Hocheffiziente Kunststoffe liefern durch thermische Verwertung von geeignetem Kunststoff doppelt so viel Energie wie Braunkohle. Dies bedeutet eine Energieausbeute von bis zu 40000 Kj/kg durch Kunststoff. In bestimmten Anlagen, die für die thermische Gewinnung ausgelegt sind, kann Strom, Fernwärme oder auch Dampf erzeugt werden. Voraussetzung ist ein nachgeschalteter Dampfkessel und hochtechnologisierte Reinigungsanlagen sowie ausgeklügelte Filtersysteme. Für die thermische Verwertung von bestimmtem Kunststoff ist kaum eine Sortierung notwendig. Ebenso entfallen die weiteren Schritte, die bei den anderen Verfahren zum Kunststoffrecyling notwendig sind. Daher bietet die thermische Verwertung von Kunststoff für die bereits genannten Sorten an Restkunststoffen die kostengünstigste der Rückführungsverfahren. Ein Nachteil der thermischen Recyling-Methode ist die Freisetzung unterschiedlicher Schadstoffe. Bei halogenhaltigen Kunststoffen sind dies saure Gase. Diese müssen durch ein spezielles Filtersystem in den Verbrennungsanlagen laufen, um nicht in die freie Umwelt zu gelangen. Weiter muss durch die Verbrennung Ersatz für die nicht mehr verfügbaren Mengen an Kunststoffen geschaffen werden.

    Wo Kunststoffe thermisch genutzt werden können

    Als Verbrennungsanlagen können Kraftwerke, Zementdrehrohröfen oder auch Müllverbrennungsanlagen (MVA) dienen. Letztere Möglichkeit wird allerdings durch die nicht bundeseinheitliche Anerkennung bei Verbrennung von Kunststoffen zur energetischen Verwendung erschwert. Gleichzeitig wird bei durch die thermische Verwertung von Kunststoff in MVAs der Durchsatz beeinflusst. Dies rührt durch den teilweise hohen Heizwert unterschiedlicher Kunststoffe her. In Kraftwerken wird Kunststoff zusammen mit Regelbrennstoffen eingesetzt. Die alleinige Verbrennung ist ebenso möglich. Wichtig ist hierbei die Erfüllung der Qualitätsanforderung der jeweiligen Anlage, die Vorgaben zur Brennstoffbeschaffenheit liefert. Weiter müssen geltende Emissionsanforderungen bei der Verbrennung eingehalten werden. Beide Punkte sind auch bei der Nutzung in Zementdrehrohröfen zu beachten. Bei diesem Verfahren werden die entstehenden Schadstoffe teilweise in den Zement eingebunden. Alle diese Anlagen müssen der deutschen 17. BImSchV genügen. Moderne Anlagen reduzieren den Giftstoffausstoß bei der thermischen Verwertung von Kunststoff auf <0,1ng/m3. Dies ist nur durch eigens dafür entwickelten Reinigungs- und Filtersysteme möglich.

    PA66 GF Compound 

    Allgemein erklärt handelt es sich bei Compounds um eine Art Mischungen von Polymeren mit Verarbeitungsmitteln, Füllstoffen, Farbstoffen, Verstärkungsmitteln und anderen Zusatzstoffen. Selbstverständlich erfüllen sie die allgemeinen technischen Anforderungen oder besitzen singuläre spezifische Eigenschaften für besondere Anwendungen.

    Ein PA-Compound (die Abkürzung für Polyamid Compound) ist ein Compound, in welchem sich Polyamid als Polymer befindet.
    Beispielsweise kann dies dann Polyamid und Füllstoff, Polyamid und Verstärkungsmittel, Polyamid und Farben, Verstärkungsmittel, Füllstoffe und anderes sein.

    PA66 GF Compound und dessen Vorteile

    Im Unternehmen Aurora Kunststoffe wird PA66 GF Compound nachhaltig aufbereitet. So kann garantiert werden, dass sie als Compounds wieder zum Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. PA66 Compound wird in Zusammenarbeit mit ausgezeichneten Lieferanten des Unternehmens selbst sowie der Aurora Lean Logistik zur Verfügung gestellt – und dies in besonders hoher Qualität.
    Dies führt dazu, dass Rohstoffreserven geschützt werden. Beim Kauf von PA66 Compound erhalten Kunden außerdem einen großen Preisvorteil. Im Vergleich zu Neuware sind PA66 GF Compound und PA66 Compound besonders kostengünstige Ersatzstoffe. Aber damit nicht genug, denn PA66 GF Compound und PA66 Compound bestehen aus sortenreinem Recyclingmaterial, welches von ausgezeichneten und qualifizierten Lieferanten stammt. Außerdem erfolgt eine Modifizierung mit hochwertigen Bestandteilen. Dies führt dazu, dass die ursprünglichen Eigenschaften von Kunststoff wieder hergestellt werden können. Die PA66 GF Compound und PA66 Compound können zu einem günstigen Preis angeboten werden, da Aurora Kunststoffe deutschlandweit über einen außergewöhnlich breiten Zugang zu Recycling Material besitzt.

    PA66 GF Compound recyclet oder Neuware?

    Selbstverständlich hat das Endprodukt die gleichen Eigenschaft und die gleich gute Qualität wie Neuware, sodass sie dieser in keinster Weise nachstehen. Hierbei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Mischungen als Granulat, PA66 GF Compound oder PA66 Compound eingesetzt werden, da sie in sehr vielen Anwendungsbereichen durchweg immer eine umweltschonende und vor allem günstige Alternative sind. Interessieren sich die Kunden für die Herstellungen von Regengranulat, haben diese die Möglichkeit zu wählen. Hierbei können sie zwischen den Kunststoffen der Aurora Kunststoffe und ihrem eigenen Material wählen, was von großem Vorteil ist.

    PA66 Granulat

    Polyamide sind synthetische thermoplastische Kunststoffe. Die Polyamide PA 6 und PA 6.6 sind die zwei am häufigsten verwendeten Polyamide überhaupt. Obwohl ihr Herstellungsprozess grundverschieden ist, zeichnen sie sich durch sehr ähnliche chemische und physikalische Eigenschaften aus. Wie alle Polyamide besitzen PA 6 und PA 6.6 eine sehr hohe Festigkeit und Zähigkeit

    Aus PA66 Granulat wird Nylon hergestellt

    Polyamid 6.6 oder auch PA6.6 ist die Abkürzung für Polyhexamethylenadipinsäureamid, das unter seinem Handelsnamen Nylon gekannt ist. Nylon wurde 1935 von dem US-Amerikaner Wallace Hume Carothers für die Firma Dupont in Wilmington, Delaware entwickelt und knapp zwei Jahre später patentiert. Es war die erste vollständig synthetisch hergestellt Faser der Geschichte. Ab 1938 wurde Nylon für Zahnbürsten verwendet. Erst zwei Jahre später wurden die ersten Nylonstrümpfe verkauft. Aurora bietet unterschiedliche Formen von PA66 Granulat in schwarz und in naturfarben in Packungsgrößen von ca. 700 kg bis 19.000 kg.

    PA6 Granulat ist die Basis für die Produktion von Perlon

    Das Polyamid 6 (oder PA6) wird aus dem Monomer ?- Caprolactam gewonnen und ist als Perlon bekannt. Perlon wurde 1938 von Paul Schlick für die I. G. Farbenindustrie AG in Berlin als eine deutsche Alternative zum amerikanischen Nylon entwickelt. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Kunstfaser u.a. zur Herstellung von Fallschirmen. 1939 kam PA& unter der Bezeichnung Perlon L auf den Markt. Erst ab 1943 wurde Perlon auch für die Herstellung von Damenstrümpfen verwendet. Bei Aurora finden Sie verschiedene Arten von PA6 Granulat in Abpackungen von ca. 1000 kg bis ca. 18.000 kg.

    Die Verwendung von PA6 Granulat und PA66 Granulat

    Der größte Teil der Produktion von Polyamiden, wie dem Granulat PA6 und dem Granulat PA66 dient Herstellung von Bekleidung wie Regenjacken, Trainingsanzügen, Fliegerjacken, Clubwear, Büstenhaltern, Dessous – und natürlich Nylonstrümpfen. Die Leichtigkeit und Reißfestigkeit des Materials macht diese Materialien ideal für Fallschirme, Flugdrachen, Ballons und Segel. Aus PA6 Granulat und aus PA66 Granulat entstehen aber auch Seile, Fäden und Saiten vom Kletterseil über Tennissaiten und die Angelschnur, bis hin zu Saiten für Streich- und Zupfinstrumente und Nahtmaterial für die Chirurgie.

    PA6 und PA66 werden beispielsweise auch technische Teile, wie Dübel, Gehäuse und Isolationsteile und Maschinenteile wie Abdeckungen, Zahnräder, Lager und Laufrollen hergestellt. Im Fahrzeugbau dienen PA6 und PA66 u.a. zur Herstellung von Ansaugsystemen, Kraftstoffleitungen, Fahrwerk und Bremsen. Im Haushalt verwendet man diese Polyamide für die Produktion von Küchenutensilien, wie Kellen und Löffel – und als Borsten für die Zahnbürste.

    PA6 Compound und PA6 GF Compound

    PA6 GF Compound wird im Unternehmen Aurora Kunststoffe nachhaltig aufbereitet. Auf diese Weise werden sie als Coumpounds wieder dem Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. PA6 Compound wird in Kooperation mit den zertifizierten Lieferanten des Unternehmens sowie der Aurora Lean Logistik als Rohstoffzugang in sehr hoher Qualität zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise werden Rohstoffreserven geschützt. Kunden erhalten zudem einen wichtigen Preisvorteil.

    PA6 GF Compound und PA6 Compound – nicht nur ökologisch wertvoll

    PA6 GF Compound und PA6 Compound sind nicht nur kostengünstige Ersatzstoffe im Vergleich zu Neuware. Der wichtigste Rohstoff von PA6 GF Compound und PA6 Compound ist sortenreines Recyclingmaterial, das von zertifizierten Lieferanten stammt. Zudem werden sie mit hochwertigen Bestandteilen modifiziert. Auf diese Weise werden die eigentlichen Eigenschaften von Kunststoff wieder hergestellt. Aurora Kunststoffe verfügt deutschlandweit über einen breiten Zugang zu Recycling Material und ist damit in der Lage PA6 GF Compound oder PA6 Compound zu günstigen Preisen anzubieten, die die gleichen Qualitäten und Eigenschaften neuer Ware besitzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mischungen als PA6 GF Compound, PA6 Compound oder Granulat eingesetzt wird, spielt keine Rolle, denn in vielen Anwendungsbereichen sind sie immer eine günstige und umweltschonende Alternative. Wird Regranulat hergestellt, haben Kunden die Möglichkeit zwischen eigenen Material oder den Kunststoffen der Aurora Kunststoffe zu wählen.

    Weitere Informationen zu Aurora Kunststoffe

    PA6 GF Compound und PA6 Compound werden und nachhaltigen Bedingungen hergestellt, wobei alle Rohstoffressourcen geschützt werden. Auch die soziale Verantwortung in Bezug auf Mitarbeiter sowie Mitmenschen wird ernst genommen. Da das Unternehmen mit sozialen Institutionen zusammenarbeitet, bekommen auch Menschen mit Behinderung eine Chance, bei Aurora Kunststoffe arbeiten zu können. So wird die Zusammenarbeit der Mitarbeiter durch Teamwork gefördert, die sich gegenseitig motivieren. Der PA6 GF Compound und PA6 Compound herstellende Betrieb sorgt für optimale Chancengleichheit. Da sich das Unternehmen dem Kunststoff-Recycling verpflichtet hat, ist ihm auch der Erhalt dieser mit allen natürlichen Lebensgrundlagen für neue Generationen sehr wichtig. Dies wird bei der Herstellung von PA6 GF Compoundund PA6 Compound zu jederzeit berücksichtigt. Dabei hält sich Aurora Kunststoffe an Leitlinien, die über die gesetzlichen Vorschriften hinaus gehen. Aurora Kunststoffe verfolgt ein wichtiges Ziel, nämlich die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen. Dieses Ziel wird nicht nur durch den sorgfältigen und sparsamen Einsatz dieser erreicht, sondern auch durch die Nutzung verschiedener abfallarmer und energiesparender Techniken. Dabei prüft und bewertet das Unternehmen regelmäßig die Auswirkungen auf die Umwelt und vergleicht sie mit den eigenen Zielen, um bei Bedarf Korrekturmaßnahmen einzuleiten. Deshalb wird im Unternehmen Abfall vermieden und gezielt getrennt.

    Herstellung von Recompounds muß äußerst sorgsam geschehen

    Herstellung von Recompounds muß äußerst sorgsam geschehen

    Die badenwürttembergische Aurora GmbH hat sich deutschlandweit darin spezialisiert, wertvolle Kunststoffe aus Produktionsabfällen zu gewinnen. Dabei sind Kunststoff-Metallverbindungen, auch Gewebe und Vliesstoffe typische solcher Abfälle, die zu Compounds und Recompounds verarbeitet werden. Bei den technischen Kunststoffen die entstehen, kann Aurora seinen Kunden eine langfristige Verfügbarkeit mit gleichbleibender Qualität bieten. Aurora liefert Recompounds mit mechanischen und/oder chemischen Eigenschaften, die den Eigenschaften fabrikneuer Materialien sehr nahe kommen. Im einzelnen können diese aufbereiteten Kunststoffe sogar in spezifischen Aspekten gegenüber dem Ausgangsstoff verbessert sein.

    Aurora Kunststoffe GmbH, Max-Eyth-Str. 14-16, 74632 Neuenstein

    Recompounds sind also eine günstige Recycling-Alternative zu kostenintensiver Neuware, die dazu noch speziell auf Kundenanforderungen abgestimmt sind. Die  Recompounds werden grundsätzlich aus sortenreinen Produktionsrückständen und sortenreinen, gebrauchten Kunststoffen gefertigt. Die „Rezepturen“, also die Zusatzstoffe mit denen die Ausgangsmaterialien versetzt werden, sind individuell auf die spezifischen Produktionsbedingungen und Anwendungen des jeweiligen Kunden abgestimmt.

    Die Kunststoffverwertung in der Automobilindustrie

    Eine EU-Richtlinie ( genau: 2000/53/EG) über Altfahrzeuge sah bis 2014 die Verwertung und Wiederverwendung von mindestens 85 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts pro Jahr bei allen Altfahrzeugen vor. Seit Januar diesen Jahres soll diese Quote der Altfahrzeugrichtlinie (siehe Begriffserlärung) mindestens 95 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts betragen.

    Bei den Kunststoffteilen im Automobilbau handelt es sich meist um Spritzgussteile wie Komponenten von Armaturentafeln, Stoßfängern, Tanks für diverse Flüssigkeiten, Griffe, Knöpfe, Gehäuse, Behälter, Klemmen und Buchsen. Die Herausforderung beim Recycling dieser Kunststoffe besteht darin, das die Komponenten oft mit Glas- oder Karbonfasern oder Glaskugeln verstärkt sind. Daher stellen Kunststoffteile aus der Automobilindustrie besondere Ansprüche an das Recyclingverfahren – Denn das recycelte Produkt, die Recompounds, müssen hochwertig sein, um sich zur Weiterverarbeitung in den spezifischen Anwendungen auch zu eignen.

    So wird der Kunststoff gesäubert:

    Um hochwertige Recompounds herzustellen, die problemlos wiederverwendet werden können, müssen sämtliche Fremdstoffe aus den Kunststoffabfällen gründlich beseitigt werden – Das meint der Begriff „sortenrein„, der hier schon gefallen ist. Die Aufbereitung solcher verunreinigten Teile ermöglichen spezielle Extrudermodule in denen eine Hochvakuum-Absaugung stattfindet. Je nach Art der Verunreinigung kommen dabei verschiedene Filtersysteme zum Einsatz.

    Nach der sortenreinen und sauberen Verarbeitung kommt es zur werkstofflichen Verwertung; Dabei handelt es sich um ein mechanisches Verfahren, bei dem die Kunststoffe sortiert, zerkleinert, und gewaschen werden. Eine „saubere“ Arbeit ist hier absolut notwendig, damit bei der Herstellung der Recompounds kein Qualitätsverlust stattfindet und die Recompounds nicht nur für technisch weniger anspruchsvolle Sekundärprodukte verwendet werden können. Nicht selten werden die produzierten Recompounds für die gleichen Anwendungen genutzt, aus denen sie als Kunststoffabfall hervorgegangen sind.

    Kurze Begriffserklärung

    Recycling ist laut EG-Altfahrzeugrichtlinie „… die in einem Produktionsprozess erfolgende Wiederaufarbeitung der Abfallmaterialien für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke, jedoch mit Ausnahme der direkten energetischen Verwertung“.

    Energetische Verwertung ist laut EG-Altfahrzeugrichtlinie „… Verwendung von brennbarem Abfall zur Energieerzeugung durch direkte Verbrennung mit oder ohne Abfall anderer Art, aber mit Rückgewinnung der Wärme …“.

    (Quelle: Wikipedia)

    Recompounds entstehen also durch Recyclingprozesse von Kunststoffabfällen. Je nachdem, um welche Abfallströme es sich handelt, kommen beim Recycling verschiedene Anwendungen zum Einsatz. Für alle Herstellungsprozesse von Recompounds gilt aber die gleiche goldene Regel: Um ein wirklich qualitativ hochwertiges Substitut zu Neuware zu erhalten, müssen die Reinigungs- und Recyclingprozesse mit äußester Sorgfalt durchgeführt werden.

     

    pbt compound trotzt großer Kälte und Hitze

    pbt compound trotzt großer Kälte und Hitze

    Seit vielen Jahren wird PBT (Polybutylenterephthalat) erfolgreich für die Herstellung von elektrotechnischen und elektronischen Bauteilen eingesetzt. Pbt compounds ermöglichen aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften, die Fertigung von Teilen mit sehr hohen Anforderungen hinsichtlich               – Präzisionsgenauigkeit                       – Wärmeformbeständigkeit und        – Isolationseigenschaften.

    Für eine Vielzahl von Anwendungen im Haushaltsbereich sowie in der Elektrotechnik, besonders im Automobilbau, werden daher pbt-compounds als bevorzugter Rohstoff ausgewählt.

    Spezialisiert auf die Herstellung solcher pbt – und anderer Compoundformen hat sich ein baden-württembergisches Unternehmen:

    Aurora Kunststoffe GmbH, Max-Eyth-Str. 14-16, 74632 Neuenstein

    Bei einem PBT-Compound handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff, der sich durch große Härte, Steifigkeit und Festigkeit auszeichnet. Durch sein gutes Fließverhalten ist das Compound auch extrem leicht zu verarbeiten. Weitere Pluspunkte sind ein günstiges Gleit- und Verschleißverhalten sowie eine sehr hohe Zähigkeit bei Minustemperaturen.

    Pbt compounds für Kühlergrills

    Aufgrund der gerade angesprochenen besonders guten Eignung von pbt compounds bei besonders hohen und auch extrem kalten Temperaturen, wird dieser Kunststoff auch speziell für Kühlergrills entwickelt. Denn das Material zeigt eine sehr geringe und wenn, dann gleichmäßige Schwindung und neigt kaum zum Verzug. Dank der auch bei Kälte hohen Zähigkeit des Compounds splittert daher beispielsweise ein Kühlergrill nicht im Falle eines Unfalls. Das kommt natürlich dem Fußgängerschutz unheimlich zugute. Die hohe Wärmeformbeständigkeit des pbt compounds widerum sorgt zudem dafür, dass die langen, horizontalen Gitterlamellen nicht „durchhängen“, wenn sie sich durch die Abwärme des Kühlers erhitzen.

    Warum überhaupt compounds?

    Da geht es in erster Linie natürlich um die Substitution anderer Werkstoffe. So haben beispielsweise Polyamidcompounds in vielen Fällen Metall bei der Herstellung von Rohrsystemen für das Luftmanagement, den Öl- und Kühlkreislauf oder die Treibstoffzuführung von Pkws verdrängt. Flammgeschützte Compounds finden immer häufiger im Elektro- und Elektronikbereich als wirtschaftliche Alternative Verwendung. Kunststoff zu recyceln und wieder zu verwenden, ist natürlich um einiges kostengünstiger als Neuware einzukaufen. Und umweltfreundlicher!                         Und Klemmen sowie Verkapselungen von Spulenkörpern aus Polyamid-Compounds sowie Lampenfassungen und Komponenten für Rotoren und Statoren von Elektromotoren werden aus PBT-Compounds gefertigt. PbtCompounds ersetzen vermehrt Stahlblech und Aluminium bei der Produktion großflächiger Außenteile des Lkw-Führerhauses wie eben Kühlergrills und Stoßfänger.

    Die Zukunft von pbtcompounds

    Die Compounds als sogenannte „Hightech-Kunststoffe“ werden künftig noch stärker von neuen Einsatzfeldern geprägt sein. Das ergibt sich zwangsläufig aus unserer zunehmenden Mobilität, Urbanisierung oder der alternativen Energieerzeugung. Beispielsweise ist zu erwarten, daß pbt compounds vermehrt für Stecker, Anschlussklemmen und Gehäusekomponenten von Photovoltaik-, Solarthermie- und Windkraftanlagen Verwendung finden werden. Für flammgeschützte PBT-Compounds ergeben sich große Chancen in zukünftigen Automobilgenerationen, die mit elektrischen Antriebssystemen ausgestattet sind. Denn wegen der hohen Spannungen und starken Ströme im Bereich der Batterie und des Elektroantriebes, sind brandwidrige Kunststoffe wie pbt unverzichtbar. Neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen sich dann auch bei Komponenten der Batterie, wie Batteriedeckeln und Gehäuseteilen der gesammten Leistungselektronik.

     

    Pa-compounds gibt es in unterschiedlichsten Zusammensetzungen

    Pa-compounds gibt es in unterschiedlichsten Zusammensetzungen

    Polyamide sind die wichtigsten technischen Werkstoffe, wenn es um die Verarbeitung von Kunststoffen geht. Die entscheidenden Vorteile von Polyamid sind dessen hohe Schlagzähigkeit, das sehr gute Gleit- und Reibverhalten, verbunden noch mit den hervorragenden thermischen Eigenschaften.

    Diese zugrundeliegenden positiven Werkstoffeigenschaften von Polyamid, verbindet die Aurora GmbH dann zu kundenoptimierten pa- Compounds.

    Compounds sind Mischungen von Polyamiden je nachdem mit Verarbeitungshilfsmitteln, Verstärkungsmitteln, Füllstoffen, Farbstoffen oder anderer Zusatzstoffe, zur Erfüllung ganz spezifischer Kundenanforderungen.

    Die in den Polyamid-Compounds eingearbeiteten Zusatzstoffe, ermöglichen dann einem mechanisch belasteten Bauteil eine noch bessere Steifigkeit, höhere mechanische Festigkeit sowie Wärmeformbeständigkeit.

    Aurora Kunststoffe GmbH, Max-Eyth-Str. 14-16, 74632 Neuenstein

    So funktioniert die Compoundiertechnik

    Die Compoundiertechnik setzt sich im Allgemeinen wie folgt zusammen:

    • aus einer Volumetrisch oder gravimetrisch arbeitenden Dosiertechnik
    • Fördertechnik gesehen, pneumatisch oder mechanisch
    • mit einem Extruder mit gleichsinnig rotierenden Doppelschnecken oder einem Ko-Kneter als modifizierter Einschneckenextruder
    • mit nachgeschalteter Stranggranulierung, Heißabschlag oder einer Unterwassergranulierung
    • anschließende Weiterförderung der Granulate in ein Fertigwarensilo
    • Abfüllung in bestimmte kg- Säcke, Oktabins oder Big-Bags

    Pa-compounds gibt es beispielsweise mit folgenden kundenspezifischen Ausrüstungen:

    • Glasfaserverstärkung
    • Glaskugelverstärkung
    • Hybridverstärkung aus Glasfasern oder Glaskugeln
    • Carbonfaserverstärkung
    • CNT
    • Elastomermodifikation
    • Flammschutz halogenhaltig
    • Flammschutz halogenfrei

    Die Aurora GmbH erstellt auch gerne Sonderrezepturen auf Anfrage  und macht ihnen ein individuelles Angebot für ihre pa-Compounds. 

    Welche Zusatzstoffe bewirken was?

    1. Ein Schlagzähmodifikator

    Durch die Einarbeitung eines sogenannten Schlagzähmodifikators, kann der Mangel des urtypischen Polyamides, hart und spröde im trockenen Zustand zu sein, gemindert oder gar ganz aufgehoben werden. Der Schlagzähmodifikator ist meist ein Polymer mit entsprechenden guten Schlagzäheigenschaften. Die so hergestellte Kombination zweier oder mehrerer Polymerer nennt man dann Blend.

    2. Die Glasfaserverstärkung

    Glasfaserverstärkte Polyamide zählen zu den technischen Kunststoffen die als Handelsprodukt den höchsten Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. Glasfaserverstärkung nimmt man vor, um die Erhöhung der Dichte, der Härte, der Festigkeit, und der Wärmeformbeständigkeit zu erreichen.

    3. Die Füllung mit Glaskugeln

    Bei den glaskugelgefüllten Pa-compounds kommt es hauptsächlich auf die Formstabilisierung an. Glaskugeln haben Füllstoffcharakter aber im Gegensatz zu Glasfasern, keinen Verstärkungscharakter.

    4. Versetzung mit Flammschutzmitteln

    Flammschutzadditive in pa-compounds müssen zwischen 300 °C  und 360 °C aktiv werden, um den Verbrennungsprozeß tatsächlich zu unterbinden. Flammschutzadditive können physikalisch und / oder chemisch wirken. Für Polyamid finden hauptsächlich folgende Flammschutzmittel in der Praxis Anwendung:

    • Phosphorhaltige Addititve; wichtigster Vertreter dieser Gruppe ist der rote Phosphor
    • Halogenhaltige Additive; dazu zählen Brom- und Chlorhaltige Flammschutzmittel
    • Mineralien als Additive; das ist für pa-compounds hauptsächlich Magnesiumhydroxid